Deutliches Minus bei Baugenehmigungen

Deutliches Minus bei Baugenehmigungen: Förderprogramme sind unzureichend

Die Baubranche steckt in einer Krise: Die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ein Ende der Wohnungsbaukrise ist vorerst nicht in Sicht. Die Bauwirtschaft schlägt Alarm und fordert eine Lockerung der Förderbedingungen.

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Alarmierender Einbruch im Wohnungsbau

Die Lage im Wohnungsbau verbessert sich nicht, sondern verschlechtert sich sogar weiter. Laut Felix Pakleppa, dem Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), ist ein massiver Einbruch bei den privaten Bauinvestitionen absehbar. Dies führt zu einer bedenklichen Marktsituation im Wohnungsbau. Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen diesen Trend. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im Mai knapp 26 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt. Baugenehmigungen dienen als Indikator für zukünftige Aufträge, betont Pakleppa und fordert daher eine verstärkte staatliche Unterstützung.

Seit Monaten rückläufige Baugenehmigungen

Laut dem Zentralverband wurden von Januar bis Mai insgesamt 94.000 neue Wohngebäude genehmigt. Dies entspricht einem Rückgang von 30,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Mehrfamilienhäusern sanken die Genehmigungen um 26,5 Prozent, bei Einfamilienhäusern um 35,1 Prozent und bei Zweifamilienhäusern sogar um 53,5 Prozent.

Förderprogramme reichen nicht aus

Der ZDB ist der Ansicht, dass die aktuellen Neubauförderprogramme nicht ausreichen, um die Nachfrage anzukurbeln. Der maximale Kreditrahmen im klimafreundlichen Neubau sei zu niedrig und die Zugangsbedingungen zu restriktiv, wodurch potenzielle Bauherren von Investitionen abgehalten würden. Zudem hätten Kosten- und Zinssprünge sowie eine zu einseitige Fokussierung auf Sanierungsmaßnahmen den Abwärtstrend im Neubaubereich verstärkt.

Wohnungsbauziel der Bundesregierung in Gefahr

Im Jahr 2022 wurden in Deutschland etwa 295.300 Wohnungen fertiggestellt. Gemäß aktuellen Prognosen von Bauverbänden und Wirtschaftsforschungsinstituten wird diese Zahl in diesem Jahr weiter sinken. Wenn sich nichts ändert, gerät das selbstgesteckte Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu schaffen, noch weiter in die Ferne. Für 2024 wird sogar geschätzt, dass die Marke unter die 200.000 fällt.

Notwendigkeit einer deutlichen Zinsstützung

Um einen Aufschwung im Wohnungsbau einzuleiten, sind laut Pakleppa zwei Dinge dringend erforderlich: Sowohl Häuslebauer als auch Investoren in der Wohnungsbaubranche benötigen eine deutliche Zinsstützung. Im Mietwohnungsbau sollte zudem eine attraktive staatliche Förderung bereitgestellt werden. Pakleppa fordert außerdem, die energetische Förderbedingung EH-40 zumindest vorübergehend auszusetzen.

Florian von Stosch und von Stosch Immobilien Deutliches Minus bei Baugenehmigungen

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