Renaissance Bausparen

Renaissance Bausparen – auf einmal wieder Hip

Renaissance Bausparen – die steigenden Zinsen machen es anscheinend möglich. Bausparen erfreut sich immer mehr und mehr einer größeren Beliebtheit.

Renaissance Bausparen

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Was ist denn Bausparen und warum Renaissance Bausparen?

Solange die Zinsen so niedrig waren, hat sich Bausparen einfach nicht gelohnt. Mit dem Bausparvertrag baut man Eigenkapital auf. So kann man ein Haus kaufen oder bauen und kommt zu einer Immobilie. Es ist mit diesem Eigenkapital alles möglich: Renovieren, Modernisieren, Kaufen aber auch Bauen. Zudem sichert man sich auf den Bausparvertrag Zinsen. Den Vertrag schließt man mit einer Bausparkasse ab, die dafür eine Bearbeitungsgebühr erhalten. In dem Vertrag werden dann Bausparsumme und Sparrate vereinbart. Dabei kann der Bausparvertrag i.d.R. für wohn wirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Die Bausparsumme bildet sich aus Darlehn und Guthaben. Auch kann man mit Arbeitnehmer Sparzulagen hierbei arbeiten und oder staatlicher Bausparförderung.

Renaissance Bausparen – das Prinzip Bausparen

Viele sparen gemeinschaftlich. So kann jeder einzelne nach der „vereinbarten“ Wartezeit das Geld nutzt, da der „Pott“ ja immer wieder durch die anderen aufgefüllt wird. Als Bausparer spart man ca. bis zur Hälfte der Bausparsumme. Wenn dieser vereinbarte Teil angespart ist, kann die zweite Hälfte als günstiges Bauspardarlehn aufgenommen werden. Dabei wurden die Konditionen bereits bei Abschluss des Bausparvertrages festgelegt. Und hier wird klar, warum es zu einer Renaissance Bausparen kommt. Zinssicherung ist das Ziel.

Dabei war das Bausparen in den letzten 12 Jahren fast uninteressant, da es einfach zu wenig Zinsen in der Ansparphase gab und ein Kredit war ja eh günstig.

Zukunft Haus oder Wohnung?

Wer also darüber nachdenkt, später mal ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, muss sich nicht wundern, dass der Bänker Bausparen vorschlägt. Was passiert in Zukunft mit den Zinsen? Die LBS Südwest, aber auch andere Bausparkassen haben ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um rund 1/3 gesteigert. Insgesamt wurde ein Volumen von rund 22 Milliarden Euro abgeschlossen in Bausparverträgen. Das ist Renaissance Bausparen. Es sind aber auch durchaus Kombinationen von klassischen Darlehn und Bausparen möglich. Gemäß Verbraucherschützer benötigt man aber schon die Arbeitnehmerzulage oder die Wohnbauprämie, damit Bausparen rentabel ist. In der Sparphase ist die Rendite sonst negativ, da ja auch noch Abschlussgebühren fällig werden. Bausparen ist also nicht als Geldanlage zu betrachten. So kann man sicherlich für die eigengenutzte Immobilie darüber nachdenken, für V&V ist es (noch) durch Verrringerung der steuerlichen Abschreibung wohl uninteressant.

Sie haben Fragen oder Anregungen zu dem Thema? Melden Sie sich gern bei uns, www.von-stosch.de

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