Warmwasser

Warmwasser im Haus?

Warmwasser ist wichtig. Aber auch hier lässt sich gerade viel Energie sparen, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Aber die Energie, die Sie verbrauchen und damit das Geld, was Sie dafür bezahlen, hängt nicht nur von der verbrauchten Wassermenge ab, sondern auch wie das warme Wasser hergestellt wird. Grund genug, dass wir uns das Thema ein wenig genauer anschauen.

Warmwasser

Warmwasser Standardliizenz AdobeStock_540082059 pigwastudio

Zentrale Warmwasser Aufbereitung

Das heute üblich ist es, Warmwasser zentral aufzubereiten. Das ist nicht nur energiesparend, sondern meist auch damit kostengünstiger. Oft ist es daher auch sinnvoll, bei Sanierungen die Warmwasseraufbereitung mit anzugleichen. Der aktuelle Standard ist eine zentrale Warmwasseraufbereitung durch das Heizsystem. Dabei wird das Warmwasser in einem Speicher gesammelt und in Bad, Küche und Co verteilt. Hier ist eine Kombination mit Solar recht einfach durchführbar. Bei einem notwendigen Austausch macht es also Sinn gleich ein geeigneten Warmwasserspeicher zu kaufen, an dem später Solar angeschlossen werden kann oder gleich Solar mit anzuschließen. Aber auch Kombikessel(-thermen) sind üblich. Hier gibt es keinen Speicher, sondern Warmwasser wird wie bei einem Durchlauferhitzer durch einen Wärmeübertrag im Kessel erhitzt. Hierfür ist eine deutlich größere Heizleistung notwendig.

Dezentrale Warmwasser Aufbereitung

Manchmal stellt es sich heraus, dass ein dezentrales System zur Warmwasseraufbereitung wirtschaftlicher ist. In Ferienhäusern z.B. oder in einem Büro, was an das Haupthaus angebaut wurde, wo aber recht lange Leitungswege sind. Beim dezentralen System hat jede Zapfstelle ein eigenes Warmwasser Gerät, z.B. Durchlauferhitzer. Hier wird das Warmwasser nur erwärmt, wenn es gebraucht wird. Die Investitionskosten sind i.d.R. geringer, aber die laufenden Kosten deutlich höher, auch ist der Anschluss von Solarkollektoren zur Unterstützung der Warmwasser Aufbereitung nicht möglich.

Solar?

Sie können bis zu 60 % der des jährlichen Energiebedarfs mit einer guten Solaranlage decken. Im Sommer haben wir sogar eine Überproduktion. So sparen Sie Energie und langfristig Kosten. Auch können Sie den Ertrag Ihrer Solaranlage gut über einen speziellen Wärmemengenzähler wahrlich messen. Was bitte aber auch zu bedenken ist: Es muss auch ein gewisser Verbrauch vorhanden sein, damit sich eine Solaranlage zur Unterstützung bei der Herstellung lohnt. Und eines sollte noch klar sein: sparsamer Verbrauch spart am meisten. Der Einbau von Sparbrausen oder Wassersparsprudlern ist schnell gemacht und Wasserstop Tasten oder moderne Mischarmaturen unterstützen beim Wassersparen.

Sie haben Anregungen oder Fragen zu dem Thema? Melden Sie sich gern bei uns, www.von-stosch.de